Die Rede über Pazifismus scheint nie zeitgemäß. In Friedenszeiten als unnötig abgetan, muten pazifistische Haltungen angesichts von Kriegshandlungen naiv oder altmodisch an.
Und doch – die norwegische Journalistin Linn Stalsberg stellt, ganz im Sinne Bertha von Suttners, die eindringliche Frage: Was gibt es Altmodischeres als den Krieg?  (Buchtipps siehe Textende)

Eine Hör-Reise zu Haltungen eines zeitgemäß undogmatischen Pazifismus, der auf Friedensarbeit, Diplomatie und Friedensbildung setzt und uns auffordert, alle Möglichkeiten der Konfliktlösung auszuschöpfen, bevor wir gewaltsamem Widerstand zustimmen. Eine Reise zu unseren Talenten der Friedens- und Konfliktfähigkeit und warum es absolut fortschrittlich ist diese zu stärken. Wir reisen zur Erzählung eines modernen zukunftsfähigen Menschenbildes: eines Menschen, der des Friedens fähig ist und staunen darüber, was all dies mit der Frauenbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts zu tun hat. Wir folgen der Fährte all der Chancen, die wir als friedensbewegte Menschen haben – im öffentlichen Raum und auf ganz alltäglicher Ebene!
Bertha von Suttner glaubte fest an die Zusammenarbeit beider (aller) Geschlechter. Für sie war die Friedensbewegung kein Anliegen einzelner Gruppen, sondern eine gemeinsame Aufgabe – denn Frieden geht uns alle an.

Buchtipps:
Linn Stalsberg: Krieg ist die Verachtung des  Lebens. Ein Essay über den Frieden, Kommode Verlag, 2025.
Birge Krondorfer, Irmtraud Voglmayr (Hg.): Krieg und Friedensbewegung: Feministische Perspektiven, mandelbaum verlag, 2025.


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