Buchtipp: „Mit Mathilde“
Pfarrzeitung St. Nikolaus Hall in Tirol, Frühjahr Sommer 2026, S. 17
„Mathilde“ ist die Lebensgeschichte einer jungen taubstummen Frau in den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Jugendzeit erlebte sie mit 7 Geschwistern wohl behütet im Schoß der großen Familie, die dann in den turbulenten Zwischenkriegszeiten zunehmend in finanzielle und räumliche Bedrängnis kam und Mathilde nicht mehr zu Hause betreuen konnte. …
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Buchrezension: „Mit Mathilde“
Ida Dehmer. in BücherSCHAU Nr. 237 1|2026
Ein Ausflug mit der Cousine führt die Autorin mehr zufällig als geplant nach Schloss Hartheim bei Linz, wo die Nazis zwischen 1940 und 1944 rund 30.000 Menschen ermordeten, weil sie ihr Leben als unwert erachteten und die deutsche Rasse rein halten wollten. Da steigt in Alexandra Gusetti eine dunkle Erinnerung auf, dass auch ein Mitglied ihrer Familie väterlicherseits hier möglicherweise ein schreckliches Ende gefunden hat. …
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Buchrezension: Beitrag zum bedingungslosen „Nie wieder“
Zammer NS-Euthanasieopfer Mathilde Tschom ist ein Roman gewidmet.
Daniel Haueis. in: Oberländer Rundschau – 4./5. März 2026
Eine taubstumme Frau, die in Zams aufgewachsen ist, wurde 1940 in der NS-Tötungsanstalt Hartheim ermordet. Dank der Autorin und ihrer Verwandten Alexandra Gusetti ist sie nun Hauptdarstellerin eines Romans: Mathilde Tschom.
„Ich wache auf und sehe Mathilde. Ich treffe mich mit Freunden, Mathilde begleitet mich. Ich gehe raus, arbeite, lebe, schlafe, wache, träume und treffe Mathilde. Sie ist stets zugegen“ – so beginnt der Roman „Mit Mathilde“ von Alexandra Gusetti. Die Oberösterreicherin ist bei einem Besuch von Schloss Hartheim auf ihre Großtante Mathilde Tschom gestoßen, die 1940 in dieser Tötungsanstalt der Nationalsozialisten umgebracht wurde. …
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Beitrag zur Lesung „Mit Mathilde“: Geschichte, die berührt
Alexandra Gusetti und Manfred Jenewein in Zams
Alois Pircher. in: Oberländer Rundschau – 24. März 2026
Der Landecker Historiker Manfred Jenewein und die Philosophin Alexandra Gusetti sprachen bei einer Lesung in der Bücherei Zams über das Zammer Zeitgeschehen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. […]
Mathilde wurde 1890 in Zams als Tochter des Eisenbahners Josef Tschom und seiner Frau Katharina geboren. Josef Tschom hinterließ im Oberland als aktiver Gewerkschafter und aufrechter Sozialdemokrat – er war der erste Bezirksvorsitzende der Sozialdemokratischen Bewegung in Landeck – seine Spuren. Mathilde erkrankte im Alter von fünf Jahren an einer Gehirnhautentzündung und verlor daraufhin ihren Gehör- und Sprachsinn. …
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