Was bleibt? Lesung und Ausstellungsgespräch / Haus der Geschichte Österreich
Unabhängig voneinander kreuzten sich die Lebenswege der Fotografin Ulrike Wieser und der Autorin und Philosophin Alexandra Gusetti über ihre Angehörigen Mathilde Tschom und Elfie Schlager. Diese wurden beide im Dezember 1940 vom St. Josef-Institut in Mils/Tirol deportiert und in Hartheim ermordet. Als Nachkommen der zweiten Generation fanden sie unterschiedliche Wege der künstlerischen Auseinandersetzung. Beide eint jedoch der Versuch einer würdevollen Aufarbeitung, der Wunsch, Schweigen und Tabus aufzubrechen, sowie die Suche nach Formen des gesellschaftlichen Gedenkens.
Im Zentrum des Abends steht der Austausch über künstlerische Formen des Gedenkens: einerseits das Buch von Alexandra Gusetti „Mit Mathilde“ und andererseits die Ausstellung „Eingestickt“im Haus der Geschichte Österreich.
Anmeldung erforderlich: Link zum HdGÖ